Geschichte und Merkmale der italienischen Keramik

Wer nach Italien reist, kann sich der Keramiktradition kaum entziehen. Egal ob in Sizilien oder Venedig, Sie werden bunte Fliesen, keramische Vasen und Töpfergut in allen Farben und Formen entdecken. Schon im 14. Jahrhundert fanden orientalische Tonwaren ihren Weg über Spanien nach Italien. Die Stadt Faenza wurde zum Keramik-Zentrum in Italien und prägte den Begriff der Fayence Keramik.

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Kanne Botanica

Hier gelang es den Handwerkern, den Ton mit einer zinnhaltigen Glasur zu überziehen, welche den eleganten, weißen Glanz der italienischen Keramik ausmacht. Die weiße Glasur lässt Farben erstrahlen und eignet sich mit ihrer glatten Oberfläche besonders gut,  um bemalt zu werden. Der Ruhm italienischer Keramik verbreitete sich schnell im 16. Jahrhundert und machte dem chinesischen Porzellan Konkurrenz. Besonders in Sizilien entwickelte sich eine volkstümliche, farbenfrohe Keramik mit orientalisch anmutenden Ornamenten, die wir auch heute noch kennen.

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Zuckerdose Milchkännchen Blooming

Eins der typischen Merkmale italienischer Keramik ist die weiße, zinnglasierte Oberfläche, welche allerdings häufig von den aufgetragenen Farben überdeckt wird. Die Keramik ist reich an Mustern: Ornamente als Überbleibsel aus dem Orient und Pflanzenmotive, Früchte und Blumen sind häufig aufzufinden. Die vorwiegend benutzten Farben sind Gelb, Orange, Grün, Türkis, Blau, Violettbraun sowie Schwarz. Auch modellierte Reliefdekorationen an der Oberfläche sind ein häufig auftretendes Merkmal.

Italienische Keramik ist auch heute noch sehr beliebt. Die traditionellen Muster überzeugen ebenso wie die robuste Arbeitsweise, die die Keramik für den täglichen Gebrauch geeignet macht. Lassen Sie sich von unserer großen Auswahl an italienischer Keramik überzeugen.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern.

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