Nehmen Sie Platz! Geschichte und Traditionen der Sitzmöbel

Ein Tisch und zwei Stühle – das ist die minimale Einrichtung einer Essnische jedes Zuhauses. Stühle, Sessel und andere Sitzmöbel sind für uns zur Selbstverständlichkeit geworden, sind längst nicht mehr nur Nutzmittel sondern auch Kunstwerke, mit denen sich Designer verwirklichen und mit denen wir den Raum gestalten. Wie fing die Tradition des Sitzens an?

Die ersten Menschen nahmen sich das, was zur Verfügung stand: Baumstämme und den nackten Boden. In anderen Regionen wärmten Teppiche, Matten und Decken von unten. Im alten Ägypten blickten die Herrscher von steinernen Thronen auf ihr Volk. Nur die Oberschicht kannte zu dieser Zeit Holzstühle, in weiten Teilen des Landes wurde im Schneidersitz auf dem Boden gegessen.

Im Mittelalter saß das gemeine Volk auf Bänken, denn Einzelstühle waren für hochrangige Personen bestimmt. Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurden Stühle auch in anderen Schichten populärer. Der Armstuhl neben dem Kamin blieb aber nach wie vor etwas Besonderes und allein dem Hausherren reserviert.

Während wir in Europa Stühle als Selbstverständlichkeit sehen, sind in fernen Ländern andere „Sitz-Sitten“ verbreitet. Die Japaner knien an einem niedrigen Tisch, in Indien wird traditionell im Schneidersitz gegessen und in der Mongolei sitzt man auf farbenfrohen Hockern. Schön, diese Traditionen! Aber unserem Rücken tut ein Stuhl trotzdem am Besten.

Auch Dekoria hat eine breite Auswahl an Sitzmöbeln im Sortiment, über Hocker, Sessel, Stühle bis zu Sitzsäcken und Sitzbänken. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

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