Hinter den Raffrollos  Folge 2: Marcus

In unserer neuen Reihe „Hinter den Raffrollos“ nehmen wir euch mit in die tiefen weiten Welten von Dekoria. Hier könnt ihr über die Schultern von Interior-Designern blicken, herausfinden woher die Fotografen stammen und erfahren, wie der Alltag unserer langjährigen Schneiderinnen aussieht. Lehnt euch zurück, denn nun erhaltet ihr einen ganz exklusiven Blick. Vorhang auf für Marcus:

 

Wenn Marcus morgens bei der Arbeit ankommt, ist es in den Wintermonaten noch dunkel. Das Zifferblatt der Uhr zeigt 06:00 Uhr, doch das macht dem Frühaufsteher nichts aus: „Ich mag es nicht, meine Zeit zu verlieren. Wenn ich früh morgens anfange, dann bin ich bereits am frühen Nachmittag mit meiner Arbeit fertig und kann viel Zeit mit meiner Familie und meinen Hobbies verbringen.“ Während der Arbeit kann sich Marcus über zu wenig Licht nicht beschweren, denn sein Arbeitsplatz befindet sich zwischen hellen Scheinwerfern und Softboxen. Als Fotograf bei Dekoria ist er verantwortlich für alle Bilderstrecken von Möbeln, Accessoires und Stoffen. Fast täglich entstehen in seinem Studio manchmal mehreren hundert Fotos, um die Website und den Katalog von Dekoria bunt und anschaulich zu gestalten. Seine Kamera wird zum Fenster für die gesamte Einrichtungswelt.

„Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“

Wenn unterschiedliche Stile auf raffinierte Weise kombiniert werden, schlägt sein Herz höher. „Ich liebe diesen Wow-Effekt. Manchmal können zwei Dinge aus unterschiedlichen Interior-Stilen so überraschend zusammengestellt werden, dass etwas ganz Neues entsteht.“ Die Verbindung von moderner Kunst und Vintage hat es ihm angetan. „Es ist eine ästhetische Verbindung mit einer Dosis Geschmack und einer Prise Eleganz.“

Künstlerische Inspiration findet Marcus dafür bei den berühmten Fotografen Peter Lindbergh, Helmut Newton, Jan Saudek und Richard Avedon. Mit Fotografie hat er sich schon beschäftigt, als er noch ein Kind war. „Ich habe wohl mein Hobby zum Beruf gemacht“, sagt Marcus und lächelt. Bei Dekoria freut er sich darüber, Teil in einem kreativen und motivierten Team zu sein: „Ich bin nur ein kleines Rad in einem großen Getrieben, aber trotzdem ist hier jeder gleich wichtig, damit das Ergebnis am Ende gelungen ist“.

Das Talent bleibt in der Familie

 Besonders interessant sind für ihn Einrichtungsgegenstände mit markanten Formen und Strukturen – „dann kann ich ein bisschen mit dem Licht spielen und das Ergebnis sieht oft besonders spannend aus.“ Dieses Auge für das Schöne hat er an seine Tochter vererbt: „Sie ist so neugierig und empfänglich für die klare und vergängliche Schönheit der Natur. Obwohl sie erst fünf Jahre alt ist, sieht sie so viele kleine Details.“

Überhaupt sind seine Tochter und seine Frau für ihn das Wichtigste im Leben. Auf die gemeinsame Zeit mit ihnen freut er sich, wenn er am Nachmittag mit dem Motorrad das Gelände von Dekoria verlässt. Und auf seine Kamera, denn die Fotografie lässt ihn auch in seiner Freizeit nicht los: „Um Abwechslung zu bekommen, mache ich in meiner Freizeit gerne Landschaftsaufnahmen oder Porträits. Möbel, Accessoires und Stoffe lichte ich auf der Arbeit ja schon genug ab“ meint Marcus augenzwinkernd.

Durch die Kraft und Inspiration, die er von seiner Familie bekommt, werden die Akkus von Marcus wieder aufgeladen, damit er am nächsten Morgen seine volle Kreativität erneut ausbreiten kann: mit neuen, perfekten Fotos für die Einrichtungswelt von Dekoria. Allen anderen leidenschaftlichen Hobbyfotografen gibt er noch einen Tipp mit auf den Weg: „Lerne aus Fehlern und nimm dir Zeit für das perfekte Foto. Lass dich von anderen Fotografen inspirieren, aber tue alles auf deine eigene Art.“

 

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