Einrichten: Der koloniale Stil

Zwischen 1600 und 1700, in den Zeiten der europäischen Kolonien in Amerika, entstand der so genannte Kolonialstil.

Die Europäer kombinierten in ihrer neuen Heimat europäisches Design mit exotischen Elementen aus aller Welt: z.B. aus Afrika, Indien, Südamerika und der Karibik. Der Hauch von Abenteuer und Fremde ist daher typisch für alle im Kolonialstil eingerichteten Zimmer.

Beim Kolonialstil wird in der Regel dunkles Holz verwendet, egal ob für Möbel, Boden oder Tür- und Fensterrahmen. Dazu zählen wird vor allem Mahagoni oder Teak. Ergänzt wird das Holz durch Materialien wie Bambus und Stoffe aus Leinen und Seide.

Dies zum Beispiel kombiniert mit einem Himmelbett Im Schlafzimmer, mit heller Bettwäsche, das an schwüle Nächte im fremden Land erinnert, oder im Wohnzimmer mit Ledermöbeln und auf dem Couchtisch einer Spitzentischdecke.

Die Wände sind meist in Beige- oder Creme-Tönen gehalten, florale Muster und hellere Dekoration nehmen den dunklen Möbeln die Schwere. Beliebte Farben sind neben den Nuancen von Braun und Creme bis Weiß auch blasses Blau und Hellgrün für angenehme Frische. Wer es sich erlauben kann, opfert eine Wohnzimmerwand einem Bücherregal, bis unter die Decke mit Abenteuer-Romanen aufgefüllt.

Kleinere und modernere Akzente im Kolonialstil sind Anekdoten aus den eigenen Reisen: Souvenirs, eine Weltkarte an der Wand, Stoffe mit Tierprints, exotische Topfpflanzen… Nur nicht zu viel des Guten, denn allzu schnell wirkt der Raum überladen.

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Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und Einrichten!

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