Die Kunst des Entrümpelns: „Die 3 Kisten Methode“

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und mag nur selten Veränderung – das gilt auch für das Aussortieren und Entrümpeln. Dabei vergisst man nur zu häufig, wie befreiend es sein kann, endlich mal wieder ein bisschen Platz in den Regalen zu haben.

Die Autorin Rita Pohle entwickelte die „3 Kisten-Methode“. Diese soll helfen, von Kleinkram und Staubfänger Abschied zu nehmen:

In die erste Kiste kommt der Müll. Das heißt all der Krempel, den Sie schon seit einem Jahr nicht mehr benutzt haben und der abgenutzt oder kaputt ist. Wichtig ist hierbei, den Inhalt möglichst schnell zu entsorgen! Denn sonst ist der Reiz viel zu groß, doch noch mal das Eine oder Andere vor der Vernichtung zu retten.

Die zweite Kiste wird mit Dingen gefüllt, die noch gut erhalten, für Sie aber wertlos sind. Fragen Sie sich wieder, wie lange ist es her seitdem Sie den Gegenstand zuletzt benutzt haben!? Andere freuen sich vielleicht noch darüber, daher kommen die Inhalte dieser Kiste in Sammelcontainer, oder werden auf dem Flohmarkt und im Internet verkauft. Wichtig hier: Lassen Sie die Kiste nicht zu lange stehen! Alles, was nach 4 Wochen noch nicht weggekommen ist, kommt in den Müll.

Die dritte Kiste aber wird zu Ihrer Schatztruhe, gefüllt mit den Dingen, die Sie gerne aufbewahren wollen, für die es jedoch keinen richtigen Platz mehr in der Wohnung gibt. Was dort hinein gehört, müssen Sie selbst entscheiden.

Obwohl man sich von gewohnten und bewährten Dingen trennen muss, macht Entrümpeln auch Freude – es entsteht viel Raum für Neues.

 

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